Gli artefici della vittoria

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Die Hauptdarsteller

Patrice-Edme Maurice de Mac Mahon

Generali Macmahon  Patrice-Edme Maurice Conte di Mac Mahon Duca di Magenta
(Sully 13 giugno 1808 - Forèt de Montcresson il 17 ottobre 1893)


Marie-Edmé-Patrice-Maurice de Mac Mahon wurde am 13. Juni 1808 in Château de Sully, in Saône-et-Loire geboren. Von adeliger irländischer Herkunft beginnt er seine Studien am Gymnasium von Autun und mit 17 Jahren wurde er an der Militärschule von Saint-Cyr (1825-1827) zugelassen. Im Jahre 1827 ging er auf die Führungsakademie der Stabsoffiziere, wo er 1829 zum Leutnant ernannt wurde. Abkommandiert zum 4. Hussarenreg. schiffte er 1830 nach Algerien ein. Seine zahlreichen Waffenepisoden verliehen ihm die Legion d‘Onore, die er am 20. November 1830 vom Feldwebel Clauzel erhielt. Von 1827 bis 1840 war er Stabsoffizier und Adjutant der Generäle Achard, Bellair, Bro, Damrémont, d’Houdetot und Changarnier. Bei der Bildung der ersten zehn Bataillone, erhielt Mac Mahon das Kommando für das 10. Bataillon der “chasseurs à pied”. Zum Oberstleutnant des 2. Regiments der Fremdenlegion ernannt, blieb er für drei Jahre in Bona. Oberst (1845), Brigadegeneral (1848)und Generalmajor (1852) im Krieg von Crimea, wurde er zur einer Persönlichkeit ersten Ranges mit einer brillanten Karriere. Am 4. August 1855 erhielt er das Kommando für die 1. Infanteriedivision des 2. Korps der Orientarmee nach Sewastopol. Am darauffolgenden 8. September ging er in die Legende ein. Aufrechtstehend auf dem Turm von Malakow, der von den Russen angegriffen wurde, spornte er seine Soldaten zum Angriff an, und antworte denen, die ihn anflehten herunterzukommen mit den berühmten Worten „J’y suis, j’y reste!“ („Ich bin hier, ich bleibe hier”). Die Marineflagge, die er bis nach oben trug war von zweiundvierzig Gewehrschüssen und drei Geschützschüssen durchbohrt, was auf die Härte des Kampfes hinweist. Daraufhin erhielt er das Große Kreuz der Ehrenlegion. Senator von 1856-1870; er kehrte nach Algerien zurück und nahm an der Wiedervereinigung der großen Kabylia teil. Am 22. April erhielt er den Befehl über das 2.Armeekorps Italiens mit dem er in Magenta siegte. Am darauf folgenden Tag zeigte sich Napoleon III. erkenntlich und ernannte ihn Herzog von Magenta und Feldwebel von Frankreich. Gouverneur von Algerien wurde er vom Kaiser beim Ausbruch des Deutsch-Französischen Kriegs abberufen und am 17. Juli 1870 wurde er Kommandant des 1. Armeekorps des Rheins, konnte aber den Rückschlägen der französischen Armee, nicht entkommen, da schlecht vorbereitet. Nachdem er in Froeschweiller besiegt wurde, wurde er in Sedan ernsthaft verletzt und am 2. September gefangen genommen. In Wiesbaden gefangen gehalten, wurde er im März 1871 befreit. Adolphe Thiers, Präsident der Republik, befahl ihm die Armee von Versailles zu kommandieren und den Aufstand von der Gemeinde Paris zu bezwingen. Am 24. Mai 1873 wurde er zum Präsidenten der Republik erwählt. Er blieb Präsident bis 1879. Nach seinem Rückzug aus dem öffentlichen Leben verstarb der Feldwebel Mac Mahon am 17. Oktober 1893 im Schloss Forêt de Montcresson bei Montargis in Loiret. Seine sterblichen Überreste ruhen in der Krypta der Regierenden in der Kirche Saint Louis im Hotel des Invalides in Paris.

Jean-Joseph-Gustave Clèr

Generali Cler  Jean-Joseph-Gustave Clèr
(Salins.les-Bains-Jura 10 dicembre 1814. - Magenta 4 giugno 1859)


Sohn des Direktors der wichtigsten Salzwerke von Salins les-Bains (Jura), kam Jean-Joseph-Gustave Clèr am 10. Dezember 1814 auf die Welt. Er studierte im Internat seines Orts. Lebhaft und ungestüm scheint es als habe er seinen Professoren nicht viel Freude gemacht. Er kompensierte aber seine fehlenden Bemühungen mit einer prompten Intelligenz. Man weiß allerdings, dass er von seinen Lehrern und Klassenkameraden sehr geschätzt wurde, da er ehrlich und mutig war und einen guten Charakter hatte. Im November 1832 wurde er bei der Militärschule Saint Cyr in Paris aufgenommen. Er verließ die Schule mit besten Noten im Jahre 1832 und wurde zum Unterleutnant des 21. Regiments der Garnisoninfanterie in Perpignan ernannt. Drei Jahre später, inzwischen zum Oberleutnant befördert und als ausgezeichneter Zeichner anerkannt, wurde er beauftragt Geländeaufnahmen der Region zu machen. Die gute Arbeit wurde mit Komplimenten und der Beziehung zum Generals Conte des Castellane belohnt, was nicht von ungefähr war, wenn man dessen brüske Art und Strenge in Betracht zieht. Das Regiment wurde nach Paris verlegt und es war das zweite Mal, dass der Leutnant Clèr in die Hauptstadt zurückkehrte. Es scheint, dass er das Pariser Leben nicht liebte und nach seiner Ernennung zum Hauptmann im April 1841 bittet er um die Versetzung in die Leichtinfanterie nach Afrika. Ernannt zum Hauptadjutanten profitiert er von seinem ersten Aufenthalt in Afrika, um Ausgrabungen in den römischen und karthagischen Ruinen auszuführen; das gefundene Geld und die Töpferwaren bringt er zurück nach Frankreich, wo er es dem Museum in seinem Geburtsort spendet. Er gehörte zu den Gewinnern der Ausschreibung für den Rang des Majors im Jahre 1845 und wurde somit zum jüngsten Stabsoffizier der Armee. Im April 1846 gehörte er zum 6. Regiment der Leichtinfanterie von Montbrison (Loire). Er befand sich in Avignon während der Revolution im Februar 1848 und wurde wegen seiner Zurückhaltung geschätzt. Im Jahre 1852 in Lyon zum Oberstleutnant befördert, wurde er zum Präsidenten des Kriegsrates der Region ernannt. Als Mann der Tat kandidierte er sich für das Kommando von einem der drei gegründeten Zuavenregimente. Er ersetzte den sich unpässlich fühlenden Oberst Vinoy des 2. Regiments in Orano. Bevor er sich für dieses Ziel einschiffte, erhielt er mit den anderen Abteilungen aus den Händen des Prinzen, des Präsidenten der Republik Luigi Napoleon Bonaparte, den Adler und die Fahne des 2. Zuavenregiments. In Afrika zeichnete er sich weiterhin aus und wurde am 10. August 1853 Oberst der Abteilung. Der Korps der französischen Spedition, der auch die 1200 Männer des 2.Zuavenregiments umfasste, ging am 14. September 1854 an Land. Clèr ließ die “Französische Wut” seiner Zuaven bei der Eroberung des Turms auf dem Hügel der Alma ab, auf dem er die Fahne setzte. Am 5. März 1855 wurde er in den Rang des Brigadegenerals erhoben und an das Kommando der 62. und 73. Linieninfanterie gesetzt. Seine gute Führung in Crimea wurde mit der „Legion d‘Onore“ belohnt. Bei der Neuorganisation der Kaiserlichen Garde im Jahre 1856 wurde er an die Spitze der Infanteriebrigade gesetzt, die aus Zuaven, Grenadieren und Fußsoldaten bestand. Er schrieb in Saint Cyr “Souvenir d’un officier du 2° zouaves» und gab das Buch mit Hilfe des Freundes Baron P.Du Casse heraus, dem er nahelegte den Namen und den Rang des Autors nicht bekannt zu geben. Gustave Clèr kommandierte die Brigade der Garde beim Feldzug Italiens. In Pontenuovo in Magenta, während einer kritischen Phase bei der Eroberung der Brücke über den Naviglio Grande, wurde er nach mehrfachen erfolglosen und blutigen Angriffen in einem der letzten Versuche an der Spitze seiner Soldaten während eines Bajonettangriffs tödlich getroffen. Sein Körper wurde erst drei Stunden später nach den Wirren des erfolgreich gewonnenen Kampfes gefunden. Er war intakt, aber nach österreichischer Sitte bei Gefangenen oder Toten ohne sein „türkisches“ Schwert, der Schulterklappen und der Orden.

Esprit Charles Marie Espinasse

Generali Espinasse  Esprit Charles Marie Espinasse
(Castelnaudary 2 aprile 1815 - Magenta il 4 giugno 1859)


Er wurde am 2. April 1815 in Castelnaudry geboren und verstarb am 4. Juni 1859 in Magenta. Innenminister und Minister der öffentlichen Sicherheit am 7. Februar 1858. Esprit Charles Marie Espinasse war der Sohn von Jean und Germaine Robert. Aufgenommen in der Militärschule in Saint Cyr verließ er die Schule als Unteroffizier des 47. Regiments der Linieninfanterie, um dann zur Fremdenlegion zu gehen. Am 17. Januar 1841 wird er Hauptmann des 1. Regiments der Fußjäger und nahm am Feldzug in Algerien von 1835 bis 1849 teil. Im Kampf in Aurès wurde er von vier Gewehrschüssen getroffen (in der Brust, im Unterleib und an den beiden Oberschenkeln). Mit der 22. Linieninfanterie nahm er an der Besetzung Roms teil, bei der er sich hervorhob, da er als erster die Papststadt betreten hat. Im Jahre 1851, vor dem Staatsstreich, rief ihn der General von Saint Arnaud nach Paris, um das 42. Linienregiment zu führen. Seit dem Treueschwur an den Prinzen und Präsidenten, wurde er am 2. Dezember zu seinem Adjutanten berufen und am 10. Mai 1852 erhielt Espinasse die Beförderung zum Brigadegeneral. Zu Beginn des Feldzuges von Crimea war er Kommandant der 1. Brigade der 1. Infanteriedivision. Da er sich in den Kämpfen von Cernaia und Malakoff besonders auszeichnete, wird er zum Divisionsgeneral, Kommandant der 3. Infanteriedivision des 2. Armeekorps des Generals Bosquet befördert. Nach Ende der Feindseligkeiten beauftragte ihn Kaiser Napoleon III. die Orientarmee mit einer Sondermission zu führen, versehen mit besonderen Einflüssen. Zurück in Frankreich wird er 1857 Generalinspekteur der Infanterie, aber nach dem Attentat von Orsini (14. Januar 1858) ernannte der Kaiser ihn zum Innenminister und Minister der öffentlichen Sicherheit. Er behielt dieses Amt vom 7. Februar bis zum 14. Juni 1858 und an diesem Datum wurde er zum Senator ernannt. Er erreicht die Armee von Italien am 2. April 1859, als Kommandant der 2. Division des 2. Armeekorps des Generals Mac Mahon. Am 4. Juni befindet sich seine Division in Schwierigkeiten vor Magenta. Mac Mahon kommt ihm mit den Voltigeuren der Garde des Generals Camou zur Hilfe. Espinasse konnte die Verteidigung wieder aufnehmen. Aus Marcallo kommend stürmt er Magenta über die Eisenbahngleise. Nicht weit entfernt, neben der Casa Giacobbe wurde er tödlich getroffen und mit ihm sein Ordonnanzoffizier, der Statthalter Froidefond. Der Kaiser verlor einen treuen Freund und Frankreich seinen jüngsten Divisionsgeneral. Er wurde nur 45 Jahre alt. Ritter der Ehrenlegion im Jahre 1842, Offizier im Jahr 1849 und Komtur am 16. August 1856, erhielt er zahlreiche ausländische Auszeichnungen: Papstorden von Saint-Grégoire-le-Grand, Orden des Bain d’Angleterre, Medaille von Crimea, von seiner Majestät der Königin von England. Er heiratete Marie Festugière di Bordeaux, von der er drei Kinder bekam.